Tango zwischen Brot und Kunst

 


Über allem...

steht der Wunsch, dass das Café Basico ein Ort ist, an dem sich Menschen - unabhängig von ihrer Herkunft und Hautfarbe, von ihrem Glauben, ihrer sexuellen Orientierung oder von ihrem wirtschaftlichen und sozialen Stand - wertschätzend auf Augenhöhe begegnen und miteinander umgehen.

"Kuvu"...

heißt "Kultur von unten". Wir leben heute - und das ist gut so - in einer Gesellschaft, in der alles eine rechtliche Ordnung hat. Aber wie überall, wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten. Durch zahlreiche Gesetze und Verordnungen (die alle aus gutem Grund entwickelt wurden) wird es immer schwieriger, "einfach mal so" Kultur von unter zu organisieren. Ein frei erfundenes Beisüiel soll verdeutlichen worum es geht: ein Musiker läd zum Hauskonzert in sein großes Wohnzimmer ein. Tolles Konzert, nette Gäste - ein schöbner Abend, der nach Wiederholung schreit. Zum nächsten Termin werden wird noch ein Gastmusiker eingeladen und die Gäste bringen Freunde mit.

Als Tangoaktivisten haben wir die Erfahrung machen müssen, wie schwer es sein kann, geeignete Räume für unser Engagement zu finden und wir haben sehr viele Kunst- und Kulturtreibende kennen gelernt, denen es ebenso ging (und auch heute noch so geht).